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10. Juni 2015 um 10:13

Sauf-Gedichte sind, wer hätte das gedacht, Gedichte zum Thema saufen. Was kennt ihr für Sauf-Gedichte? Vielleicht bekommen wir hier eine schöne Sammlung zusammen.

Ich fange mal an:

Alkohol du wirfst mich nieder,
ich spei dich aus und trink dich wieder!

Oder

Bei uns im Dorf im Teiche – da liegt ne nackte Leiche. Sie dreht sich links und dreht sich rechts – und ist von weiblichen Geschlechts. Auf ihren steilen Brüsten, zwei geile Frösche sich gelüsten – und in ihrem Geschlechtskanal windet sich ein dicker Aal! Ihr Hinterteil ist ganz bemoost – drum PROST!

10. Juni 2015 um 10:15

Cool Idee 😀 Die kannte ich auch noch nicht 😀 Kenne nur dieses Saufgedicht:

Alkohol macht Birne hohl, Birne hohl schafft mehr Platz für Alkohol!

11. Juni 2015 um 14:18

Hat mir eine Freundin zum 25. Geburtstag vorgetragen. Konnte mich noch an einige Verse erinnern und habe es eben mal im Internet gesucht. Kam sehr gut an auf meiner Geburtstagsparty:

Saugedicht „Die Bar“

Des Nachts saß ich in einer Bar,
ganz einsam und allein,
belauschte das was dort geschah,
berauscht von Bier und Wein.

Drang eine Stimme an mein Ohr,
verrucht, verseucht, verlebet!
Sprach:” Was die Menschheit retten tät,
wär wenn’s dich nicht mehr gäbet!”

Verwundert sucht mein Aug den Sprecher,
erblickt ihn hinter Gläserwällen,
wo ein scheint’s geisteskranker Zecher,
sich anschickt noch ein Bier zu fällen.

Gerötet ist sein Angesicht,
geschwollen seine Lider,
könnt wetten seine Mutter nicht,
einmal erkennt ihn wieder.

Doch neben ihm, du glaubst es nicht,
sitzt Satan höchstpersönlich!
Lehnt sich zurück und lächelt schlicht,
als wär das ganz gewöhnlich!

Ich schrie laut auf und blickte fort,
der Deibel saß in MEINER Bar!
Wie Bourgeois war doch der Ort,
der einstmals so beschaulich war?

Erschüttert schwankte ich hinaus,
ich wollt dort saufen nimmer!
Wenn erst der Teufel sitzt im Haus,
wird’s schrittweis immer schlimmer!

Die Nacht darauf, muß ich gestehn,
ward ich erneut an diesem Ort,
doch nur um ängstlich nachzusehn,
ob dieser Schurke wieder fort.

Die dreizehn Bier, die ich noch trank,
die zähle ich nicht…
Gott sei Dank.

© Sybille Lengauer

14. Juli 2015 um 13:28

Coole Idee mit den Sauf-Gedichten 😀 Hier mal ein „Biergedicht“:

„Das Bier schön gekühlt zischt und prikelt,
man das hat mir das Bild verruckelt.

Gluck, gluck und schlug,
auf das ich aus glasigen Augen guck.

Feiern, tanzen und singen bis die Schwate kracht,
dann nach Hause kriechen und „Gute Nacht!“.

7. September 2015 um 16:30

Das Saufgedicht habe ich auf Facebook gefunden:

Dirty Harry, Pils und Wein
muss bei mir am Abend sein.
Kellergeister, Küstennebel
Nimm das Glas nur mit dem Hebel

Jägermeister und RedBull,
geht so meistens erst ab Null.
Kellergeister, Dosenbier
Trink‘ ich extra schon vor vier.

Wodka Cola, Ouzo Zwölf
Komm lass zählen, nur bis Drölf.
Asti, Perlwein und Likör
Schlagen sehr auf mein Gehör

Klopfer und Mariacron
Hatt‘ ich meist am Morgen schon.
Kirschgesöff und Mövenschiss
Kommt darauf noch ganz gewiss.

Kalte Muschi und ein Korn,
das ganze jetzt noch mal von vorn.
Wird dem Trinker schon speiübel.
Muss dran glauben, unser Kübel.

Aspirin und Ibu-Pillen,
braucht der Mann danach zum Chillen.
Party hin und Party her
Alkohol muss eben her.

© by Chas York 2012  (https://de-de.facebook.com/sat1nrw/posts/425178904184796)

  • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Jahre, 10 Monate von  Richard.
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7. September 2015 um 16:36

 

Und noch ein Saufgedicht für die Sammlung:

Sind so kleine Schnäpse, schauen still und stumm.
Dürft ihr nicht von trinken, hauen euch sonst um.
Sind so große Biere, locken kühl und frisch.
Halt sie euch vom Leibe, liegt sonst unter’m Tisch.
Sind so große Gläser, seid ihr noch bei Trost?
Müßt nicht alles glauben, haut das Zeug weg, Prost!

14. September 2015 um 12:40

„Auf jedem Kahn der die Welt umsegelt, gibt es einen der die Klofrau vögelt
und auf diesen Mann ein Trost….Prost…“

 

mein Beitrag dazu 😛

16. September 2015 um 9:20

Hier noch weitere Saufgedichte für die Sammlung:

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Liebeserklärung eines Bierfreundes

Wie gärt es dir?
Ich hopfe gut!
Du Sonnenschein in meinem Märzen!
Brau` doch vorbei, wenn ich mich so drauf bräu,
und malz mich fest –
ich gerste gleich vor Bock!
Und wenn da manche sagen, daß du fremdgärst:
was pilsen sich die Leute ein, daß sie solchen Sud zapfen?
Ich aber stiegle dich und werd dich immer stiegeln,
und drum verzeih` auch du mir meinen letzten Seitelsprung!
Wo lagerst du die ganze Zeit?
Ich habe jedes Brauhaus schon nach dir durchstüberlt.
Ich hopf`, du weizt, daß ich stets lieb dich halbe,
drum sag` ich dir nochmalz:
Ich werd dich immer stiegeln!

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Rezept für Biertrinker

Es lohnt, mein Sohn, beherz´ge das,
der Mühe kaum das erste Glas.
Man steht doch nicht auf einem Bein,
drum schenk das zweite Glas dir ein.
Füll dir das Glas zum dritten Mal,
denk: drei ist eine heil´ge Zahl.
Auf vieren geht das Vieh einher,
der Menschen Sinn steht stets auf mehr.
Fünf Sinne sind des Menschen Gaben,
ein Glas muss jeder Sinn doch haben.
Lass dir die Warnung offenbaren:
Mit sechsen darf nur Kaiser fahren.
Ein Vivat allem, was wir lieben,
ein Pereat der bösen Sieben.
Beim achten Glase fromm betracht:
den Ketzer tut man in die Acht.
Neun Musen sind auf dem Parnaß,
und jeder ziemt ein volles Glas.
Philister lass nach Hause gehn,
der echte Bursch hält aus nach zehn.
Schwankst du, so trau den guten Elfen,
ein Freund wird dir nach Hause helfen.
Du sollst, lass dir bei zwölf befehlen,
die Gläser trinken, doch nicht zählen.

20. September 2015 um 14:46

Das Schnapsl in dem Flaschl drin
wirkt besser noch als Medizin!
Ein Schlücklein lässt sich gut vertragen,
es hilft in vielen Lebenslagen

Gegen Zahnweh, Darm- und Venenschmerzen,
gegen Halsweh, Gicht und Druck im Herzen,
gegen Kreislaufschwäche, Ohrensausen,
gegen Zornausbruch und andere Flausen,
gegen Lampenfieber, gefrorenen Haxen,
gegen schwache Nerven, blöde Fragen
und sicher gegen ein kranken Magen!

Trinks Flaschl nicht auf einmal aus,
sonst kommt das Gegenteil heraus.
Denk an die gute Medizin, wer lang
säuft, wird lang leben

20. September 2015 um 14:49

 

Das finde ich so geil 😛

21. September 2015 um 9:52

„Gebt mir Schnaps“ von Erich Mühsam. Auch sehr gut:

Gebt mir Schnaps, nach dem meine Seele lechzt!
Gebt mir Schnaps, nach dem meine Kehle krächzt!
Daß sich Friede an meine Schuhe binde!
Daß die verfluchte Qual endlich Ruhe finde! …
Wie es mir durch die Kehle gluckt!
Wie es mir in der Seele juckt!
Ich will kein Bier; — ich will keinen Wein!
Schnaps will ich! Schnaps will meine Pein! — —
Verliebter Igel, sauf! sauf! sauf! —
Morgen wacht alle Qual wieder auf …
Gebt mir Schnaps!

Quelle:

29. September 2015 um 12:16

Ist zwar kein Gedicht aber ist auch recht lustig, die Melodie dazu ist von „Lasst uns froh und munter sein“

Lasst uns froh und durstig sein,
und uns recht am Durst erfreun!
Durstig, Durstig, traleralera!
Sind denn noch Getränke da?
Sind denn noch Getränke da?

Geh ich später in mein Kämmerlein,
kommt die liebste mit hinein!
Lustig, lustig traleralera!
Bald ist sie da, sie Kinderschar!
Weihnachtsfreude, wunderbar!

Wenn ich ausgeschlafen bin,
lauf ich schnell zur Flasche hin!
Wasser, Wasser, traleralera!
Ist nicht nur zum Waschen da,
löscht den Brand ganz Wunderbar!

Wenn jemand noch eine Erweiterung kennt, bin ich gern dafür offen 🙂

 

4. Oktober 2015 um 14:45

Geh ich kaputt:-P

12. Oktober 2015 um 9:25

Der Vater Furzt, die Kinder lachen so kann man billig Freude machen. Darum Prost.

29. Januar 2016 um 8:26

Alkohol ist der Feind eines jeden Menschen, doch bereits in der Biebel steht geschrieben:
„Du sollst auch deine Feinde lieben!“